Donnerstag, 19. Juli 2012

Uns reicht's!!!

Irgendwie ist der kleinen Maus nicht gegönnt, dass mal irgendwas glatt geht:

Gestern Fäden gezogen, 14 Tage post-OP, wie angeordnet, 2 Std. später klaffte die komplette Naht bis auf zwei kleine Stellen wieder auf. Toll: Mittwochnachmittag, Doc zu, zum Not-Doc in den nächsten Ort, alles komplett geklammert, vorher Wundränder angeritzt, um Heilung zu stimulieren. Heute morgen war dann noch eine vorher zu geglaubte Stelle offen, wieder TA, nochmal geklammert, erneut Antibiose, Bewegungseinschränkung etc. zusätzlich zum Plastiktrichter noch eine starre Halsröhre mitbekommen, damit sie auch wirklich nicht bis rum kommt, da der Rand des  Plastiktrichters sonst an der Wunde reiben könnte. Alles mögliche zur Wundheilungsförderung mitbekommen, in 10 Tagen werden die Klammern entfernt, wenn's dann nicht gut ist, muß die Maus nochmal schlafen gelegt werden, die Ränder aufgeschnitten und neu vernäht werden.

Mittlerweile hat das Desaster auch auf Facebook Einzug gehalten - für alle, die keinen Zugang haben, hier einmal die neuesten Entwicklungen in Sachen "Noly - ein geduldiger Patient???":

 Verzweifelte Notiz einer sich selbst zu Geduld und Verständnis mahnenden Pflegestelle vom 26.7.2012:

 "Whaaaa, hat mal jemand 'ne nette Gummizelle frei?

- Noly hat soeben ihren dritten Plastiktrichter geschrottet, sie hat morgens immer so ausnehmend gute Laune und gallopperte fröhlich aus dem Garten ins Haus, nur leider war der Trichter im Weg oder aber die Terrassentür, wie man's nimmt., Trichter in voller Länge aufgerissen. Zum Glück gibt's Paketband! Nach der ersten Schrecksekunde, was nun da Dunkles an ihrem eigentlich modisch transparenten Halskragen klebt, konnte man dann super 10 Minuten lang versuchen, das mit Pfoten und Zähnen zu temptieren und irgendwie zu entfernen...
Wird Zeit, dass es nächsten Montag wird, die Klammern raus können und die Naht dann hoffentlich hält... Bis dahin bin ich wahrscheinlich vollständig ergraut. - Dieser Hund ist echt der Hammer!"


Nachdem dies auf allgemeine Heiterkeit seitens der Leserschaft gestoßen war, hoffte Pflegefrauchen, mit dem Herauskramen der Geschichte vom Vortag auf mehr Verständnis für ihre Position  - wohl leider vergeblich ...
"Gestern hat die Kröte ihren heute geschrotteten Trichter noch dazu genutzt, unsere Erdbeerpflänzchen umzulegen. - Ich war so unvorsichtig gewesen, unter acht Hundeaugen die überreifen Mini-Erdbeeren zu pflücken. Wollte die eigentlich selbst essen, aber dann guckten die acht Augen so dermaßen verhungert, dass ich gerecht geteilt habe (eine für's Drosselkind, der Rest für die Hunde). Bei Rica war es praktisch, die hat die Beere immer bloß ins Maul genommen (wenn man denn schon mal was kriegt...) und dann fallen lassen (böarks, vegetarisch!) so dass Marbo sie sich holen konnte - das war eine echt effektive Doppelnutzung. Jasper hat seine Beeren selbst vertilgt, ganz klar, Noly ebenfalls, war aber wohl auf den Geschmack gekommen, und ich ertappte sie eine Minute später, wie sie mit der Schnüß im Erdbeerkübel steckend, dabei gleichzeitig mit dem Trichter alles niederwalzend, was im Weg stand, die paar Beeren pflückte, die noch nicht so wirklich reif waren. Es folgte: Schelte meinerseits und total verständnisloser Blick ihrerseits - wie immer..."

Allmählich nimmt der Begriff "Pflege-Frauchen" ganz neue Dimensionen an: Nach Noly, sofern es denn ein DANACH geben wird, bin ich wahrscheinlich Pflegestufe sechsunddreißig...

Hey, hömma, ich dachte, das ist MEIN ureigener Blog, dann darf ich ja wohl auch wenigstens 'n Nachsatz schreiben: ...Paketband am Trichter hält überhaupt gar nicht...hihi...jedenfalls nicht, wenn ich drinsteck'!
Und jetzt wird geschlafen, denn morgen ist ein neuer Tag! Ich freu' mich!!!


Eure  Noly von der

Tierhilfe Chalkidiki/Griechenland e.V.
www.tierhilfe-griechenland.de

http://217.20.127.128/baseportal/Hunde/Tierhilfe_Griechenland/detailansicht&Id=372316

Mittwoch, 4. Juli 2012

Schon wieder unter'm Messer...

...war ich heute :(.



In der letzten Zeit mochte ich immer weniger laufen, besonders Treppen waren doof. Und Frauchen fühlte Knirschen in der Hüfte, stellte mich wieder beim Arzt vor und ich bekam erstmal Schmerzmittel, bis der Spezialist für mich Zeit hatte.



Heute stellte sich heraus, es hatte sich ein ca. 3 cm langer, halbfingerdicker Knochensporn gebildet, der da immer gescheuert hat und die Hüftgelenkspfanne wies auch ganz scharfkantige Ablagerungen der Ränder auf. Ich bin eine Pechmaus, sagt Frauchen, weil das wohl bei nur wenigen Hunden mit Femurkopfresektion passiert. Vielleicht waren es aber auch noch Spätfolgen des Unfalls in Griechenland. Hat der Arzt heute alles  begradigt und gesäubert und jetzt hoff' ich mal, dass ich morgen endlich wieder hupfen und rennen kann. Yeah! Das hab' ich nämlich sooo vermisst, aber heute ist mir noch nicht danach. Mal 'ne Nacht drüber schlafen...

Oh, kleine Maus, das ist wahrer jugendlicher Überschwang! Zuerst einmal ist Garten an Leine angesagt, nach zwei Tagen dann erste Kleinstgänge, an Leine natürlich. Und so nach zehn Tagen dürfen die dann schon mal 10 Minuten sein...nach 14 Tagen sollen die Fäden raus (immerhin 11 Stiche), dann - mal wieder - Aufbautraining. Ich fürchte, Du mußt Dich noch ein ganz klein wenig gedulden.
Aber dann, und dafür drücken wir alle Dir hier ganz feste die Daumen: Dann sollen Schmerzen für Dich der Vergangenheit angehören!

Übrigens könnten wir von der Tierhilfe Chalkidiki/Griechenland e.V. ein bisschen finanzielle Unterstützung für Nolys OP sehr gut gebrauchen, denn momentan haben wir einige Hunde, die operiert werden müssen, und das summiert sich dann ganz schön. Das ist die Kehrseite der Medaille, wenn man nicht nur junge, gesunde, gut vermittelbare Hunde in seiner Obhut hat. Aber gerade auch den Notfällen möchten wir mit besonderer Dringlichkeit helfen, denn diese haben in ihrer Heimat meist ganz wenige Chancen.

Hier also der Link zu unserem Spendenaufruf (wer eine Bescheinigung bekommen möchte, sollte Name und Adresse auf dem Überweisungsträger mit angeben).



Gute Nacht, ich schlaf mal noch ein bisschen!

Müden Gruß,

Eure  Noly von der

Tierhilfe Chalkidiki/Griechenland e.V.
www.tierhilfe-griechenland.de

http://217.20.127.128/baseportal/Hunde/Tierhilfe_Griechenland/detailansicht&Id=372316

Freitag, 1. Juni 2012

Schwimmen im Sommer

Immer noch: Zuhause gesucht +++ Zuhause gesucht +++ Zuhause gesucht!!!


Mal wieder arg ruhig geworden in Nolys Blog. Lag daran, dass ich alle Zeit und Kraft zuerst einmal in unseren Protest gegen die unsägliche Erhöhung der Hundesteuer hier in der Gemeinde gesteckt habe. Nun sind Presseartikel erschienen, Demo erfolgreich gewesen und ich hab' mal wieder Zeit für anderes.

Endlich haben auch die Temperaturen kapiert, dass das Jahr sich in Richtung Sommer bewegt und das haben wir gleich genutzt, um Noly ihre erste Schwimmeinheit im Freien zukommen zu lassen. A...kalt war's, bisschen wärmer wäre für alle Beteiligten und für'n Therapieerfolg ganz schön! Ich hab' gelernt - nächstes Mal in Neopren - so'n strampelnder Hund kann einen ganz schön zerschrammen, aber Streifen machen ja bekanntlich schlank ;-)

Hier eine Auswahl Noly-Bilder in Schwimmweste für besseren Halt des Hundes und gute Kontrolle der Bewegung und nackig. Die Nackig-Bilder sind entstanden, weil auf einmal 'ne Horde Hunde den Berg zur Schwimmstelle, die nur 5 Autominuten von uns entfernt ist, herunterstürmte. Ich hab' es vorgezogen, uns nochmal ins Wasser zu verabschieden, da hat sich keiner von den Schissern reingetraut - ätsch! Noly zog es dann allerdings vor, frontal an mir hochzukrabbeln - so ohne Schwimmweste war es ihr doch zu kalt.




 







Dann waren wir zwischendurch nochmal plantschen und Stöckchen aus dem Wasser retten, nur so for Fun, haben ein Wochenendseminar TTouch mitgemacht, was Quibbel Noly zwar nicht unbedingt davon überzeugt hat, dass sanft kreisende Bewegungen für sie genau das Richtige sind, was aber trotzdem sehr lehrreich und interessant, sowie eine gute Anti-Menschenangst-Trainingseinheit war. Ach ja, und dann waren wir noch an einem ganz heißen Abend bei der Leinenrunde von der Hunderunde Aachen dabei, auch immer ein prima Training und geht schon mit immer mehr Entspannung und immer weniger Streß.



Jetzt reicht's aber!!!






Freitag, 11. Mai 2012

Frauenleiden - ein ganzer Kerl!



Was ist das Komisches? Soll helfen - ah ja!




 Erst mal in die richtige Position bringen.




 Noch schnell ein bisschen Maniküre zwischendurch.




Und dann - endlich - entspannen!




Alles wird gut!



Puh, wir haben's fast überstanden, Noly war schon wieder läufig. Bedeutete natürlich wieder Leine und Hundeschulstop, sowas Blödes! Sie fuhr aber nicht ganz so auf meinen (kastrierten) Seniorrüden ab wie letztes Mal, er aber auch nicht so auf sie, da's ihm nicht gut geht z.Zt. Die paar Male, die sie sich quer vor ihm aufbaute, hat er sie weggeknurrt, ich musste ihn nur wenige Male vor ihrer Aufdringlichkeit retten.

Schon nach der ersten Läufigkeit wurde Noly ein "ganzer Kerl" ;-)), denn sie pieselte fortan mit gehobenem Bein, gerne auch schon mal ihren kleinen Kumpel Marbo an,  wenn der irgendwo markieren will (*bäh!!* und das, wo der Arme so wasser-, sprich auch badewannenscheu ist) - sie ist eben cooler als er  - findet SIE jedenfalls). Ausserdem wird schon mal großspurig mit den Hinterläufen gewetzt nach dem Pieseln und schnüffeltechnisch ist sie momentan schlimmer als meine Hundejungs.

Übernächstes WE können wir aber dann hoffentlich teilnehmen an einem T.T.E.A.M.-Seminar in unserer Hundeschule - zwei Intensiv-Tage, das wird spannend!



Eure Noly von der Tierhilfe Chalkidiki/Griechenland e.V.
www.tierhilfe-griechenland.de

http://217.20.127.128/baseportal/Hunde/Tierhilfe_Griechenland/detailansicht&Id=372316

Dienstag, 1. Mai 2012

Vorher - Nachher

 Zuhause gesucht +++ Zuhause gesucht +++ Zuhause gesucht


In einem Forum für Angsthunde, auf das ich in der vergangenen Woche gestoßen bin, gibt es eine - wie ich finde - sehr schöne Rubrik: Vorher - Nachher in Bildern. Es ist wirklich toll, wenn man sich so noch einmal vergegenwärtigt, was so aus den Fellnasen geworden ist im Laufe der Zeit, was man schon alles miteinander geschafft hat! Aus diesem Grunde stelle ich hier mal die selben Bilder ein, die ich für das Angsthundeforum gewählt habe, liebe Leser - seht selbst:









Noly kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland





Ein paar Monate, eine Femurkopfresektion und ein paar Wochen Muskelaufbautraining später





Noch ein paar Wochen später - im neuen Geschirr





Vor ca. drei Wochen











Eure Noly von der Tierhilfe Chalkidiki/Griechenland e.V.
www.tierhilfe-griechenland.de

http://tierhilfe-griechenland.zergportal.de/baseportal/Hunde/Tierhilfe_Griechenland/detailansicht&Id=388209

Freitag, 20. April 2012

Bachblüten und Fahrradtraining

Zuhause gesucht +++ Zuhause gesucht +++ Zuhause gesucht


Seit ca. 14 Tagen bekommt Noly nun eine von unserer Hundetrainerin eigens auf sie abgestimmte Bachblütenmischung, und ich habe das sehr positive Gefühl, dass diese bei ihr anschlägt. Danke, liebe Elke! Kleine Entwicklungsfortschritte:

Noly hat momentan  - denke pubertätsbedingt - schon mal etwas Durchzug auf den Ohren und ist daher häufiger mal wieder an der Schleppleine unterwegs. Im Freilauf taucht sie meist direkt unterm Zaun durch auf die Wiesen, denn da schnüffelt, läuft und wälzt es sich so viel besser (und letzteres vor allem ergiebiger). Normalerweise dreht sie sich auf dem Absatz um, wenn ich pfeife, und rast herbei, aber immer wieder gibt es dabei auch Situationen, wo sie sich "festschnüffelt" und mich nicht mehr so direkt beachtet. Letztens hob sie zwar auf meinen Pfiff hin den Kopf, vertiefte sich dann aber erneut in Seelenruhe in ihr Mauseloch. Ich hab' mich daraufhin - relativ empört ;-)) - hinter'm nächstbesten Busch versteckt, eine kurze Weile gewartet und dann nochmal gepfiffen. Wieder ging der Kopf hoch, aber - "KEIN FRAUCHEN, das brav auf dem Weg auf einen wartet. Ach, Du meine Sch... - die hat mich verlassen!" Das konnte man an Nolys Gesicht deutlich ablesen, sie drehte sich komplett einmal um sich selbst mit hoch erhobenem Kopf, war sichtlich beunruhigt, bis --- ja bis sie auf dem Querweg den entgegenkommenden Hundebesitzer sah, der mir völlig entgangen war - ihren Panik-Senior mit Rauhaardackel Raudi ;-)))). Das ist der (also, der Mann, nicht der Dackel), der immer mit dunkler Kappe auf dem Kopf, starren Augenkontakt haltend und weit nach vorn gelehnt, mit dröhnender Stimme lockend  mit ausgestreckt wedelnder Hand Leckerchen reicht. Nolys persönlicher Panik-Coach!
Und was macht die Maus? - Gibt Gas und rast total erleichtert in vollem Galopp auf den Herrn los, beachtet das Dackelchen nur peripher, setzt sich vor dem Mann auf den Weg, blickt ihn an und hätte bitte gern für ihre Leistung ein dickes Leckerchen. Bekam sie auch. In der Zwischenzeit hatte ich mich aus meinem Hocksitz erhoben - nicht dass Nolys neue Liebe noch auf falsche Gedanken käme -  und laut lachend ein weiteres Mal gepfiffen. Da war die Kleine aber froh, gab Fersengeld und kam zu mir galloppiert. Wir näherten uns nun zusammen Nolys Ersatzpapa und wieder setzte sich die Maus und nahm wie selbstverständlich ein Leckerchen entgegen. Ein Riesen-Unterschied zu dem Hund, der noch vor zwei Monaten mit weit nach hinten gelehntem Körper und untergekniffener Rute hastig nach dem Leckerchen schnappt, nur um noch im selben Moment den eiligen Rückzug anzutreten und die Beute erst in gebührender Entfernung zu verzehren. Die anerkennenden Worte von Raudis Herrchen waren dann MEIN Leckerchen :-)!

Am Montag zum ersten Mal wieder auf dem Hundeplatz in der Spielstunde - es scheint wahnsinnig irre toll zu duften auf dem Platz, alle Hunde schnüffeln im Freilauf erst mal intensiv das gesamte Gelände ab, auch Noly. Dabei kommt man natürlich auch mal hin und wieder an fremden Hundebesitzern vorbei, kurzer Blick nach oben, kurzes Anschnüffeln einer erreichbaren Hand - und weiter geht's. WAS??? Kurzes Anschnüffeln erreichbarer Hände? Ich glaube, ich seh' nicht richtig! Noly, die bislang jeden Kontakt ängstlich, ja geradezu panisch, vermied, schnüffelt Hände an...
Diese Stunde war in mancherlei Hinsicht interessant:
Noly stieg zum ersten Mal dort auf Spielaufforderungen anderer Hunde ein, noch verhalten zwar, aber immerhin!
Zu Beginn der Stunde sabberte sie stark, was sich nach ca. 15 Minuten aber legte.
Sie verliebte sich ausgerechnet in den grummeligsten Rüden am Platz, einen witzigen Terriermix, der Artgenossen immer anzickt, wenn sie zu nahe kommen und daher von der Trainerin mit Spritzwasserflasche immer bei Hundebegegnungen überwacht wurde. Trotz der ein oder anderen Abfuhr, die Noly von ihm bekam, war sie besonders ausdauernd darin, ihn mit schlenkerndem Köpfchen, vorne schlaksig tief niedergebeugt anzuspielen - was einen großen Lacherfolg bei den Zweibeinern auslöste: "Ausgerechnet den, der spielt ganz bestimmt nicht mit Dir!" Und die nahe Tranerin mit Spitzwasser beeindruckte Noly auch nicht über alle Maßen.
Zum ersten Mal war Noly mutig genug, leckerchensuchenderweise durch den Agilitytunnel zu laufen, davon konnte sie dann, nachdem sie einmal verstanden hatte, es passiert nichts Schlimmes, gar nicht genug bekommen - stolzes Strahlemäuschen!

Vorhin haben wir unseren morgendlichen Spaziergang dann mal etwas anders durchgeführt - das Fahrrad kam mit. Noly bekam fast einen Herzinfarkt, als sie aus der Haustüre trat und da stand dieses komische Pedaldings in der Einfahrt, aber davon soll sie selbst erzählen:
Ja, Mann, da tritt man nichtsahnend aus der Türe und dann steht da dieses fremde - DING! Nur schnell dran vorbei, dachte ich mir, aber ausgerechnet als ich es schon fast geschafft hatte, Frauchen dran vorbeizuziehen, wird die langsamer und fasst das Dings auch noch an. Himmel Hergott - meine Nerven! Das wackelte und klapperte so! Und dann gab's erstmal Leckerchen. In der Einfahrt. Verstehe einer die Welt! Und immer noch machte Frauchen keine Anstalten, endlich aus der Gefahrenzone zu gelangen. (Wisst Ihr, ich glaube, manchmal hat die nicht mehr alle Haare an der Rute! oder so...) OK, hab' ich mir gedacht, kann ich mich ja auch nochmal hinsetzen, da gab's dann gleich wieder ein Leckerchen - halloooo? Na, so kommt man auch an sein Frühstück! Wir beschlossen dann doch, dass wir jetzt mal los wollten, allerdings wollte Frauchen nicht unfair sein und das Pedaldings zu Hause lassen. Also musste es mit. Im ersten Moment dachte ich ja, es stürzt sich im nächsten Augenblick auf mich, aber zum Glück ging Frauchen zwischen uns. Die passt auf mich auf und wird es sicher nicht zulassen, das das Dings mich verschluckt! Vorsichtshalber hielt ich aber mal eine gute Leinenlänge Abstand - Frauchen ist ja auch nicht mehr die Jüngste und ihre Reaktionsfähigkeit vielleicht auch nicht mehr die beste... Wer weiß?! Hundert Meter weiter trafen wir dann meine Kumpeline Jule und Frauchen leinte mich ab, damit wir beiden mal toben konnten. Das hat echt Spaß gemacht! Und das Beste war: Das Pedaldings hielt Frauchen weiter fest und das durfte nicht mitmachen! Ätsch! Wir gingen dann weiter, ich hatte kapiert, dass das Dings aus eigenem Antrieb gar nix macht und also auch nicht gefährlich für mich war. Ging Frauchen los, ging das Dings mit, hielt Frauchen an, hielt auch das Dings. Ist ja auch okay so! Aber auf einmal setzte sich Frauchen obendrauf, das fand ich aber sehr aufregend. mal schauen, wie das Dings reagiert (also, wenn sie sich auf mich setzen würde, ich wüsste schon, was ich täte - hähä!). Das Pedaldings war aber ganz brav, soweit ich das beurteilen konnte, ich hab' mich aber trotzdem mal nahebei gehalten, so dass ich hätte eingreifen können, wenn's für Frauchen gefährlich geworden wäre. Ich bin ja schon irgendwie verantwortlich für sie... Sie schien aber immer besser mit dem Reiten zurechtzukommen, hielt zwischendurch mal an, dann gab's an ihrer rechten Seite ein  Leckerchen für mich, weil ich so toll auf sie aufpasste. Wenn dann das Pedaldings wieder losging, musste ich aufpassen, den Anschluß nicht zu verlieren. Und ständig beobachtete ich besorgt Frauchens Gesicht, ob sie vielleicht ängstlich wurde oder so. Da hätt' ich ja dann was tun müssen. Ab und zu fing sie meinen Blick ein und fing sofort an zu strahlen - das ist schon ein wirklich gutes Gefühl, so als Hund, wenn man weiß, man gibt Frauchen so viel Sicherheit, dass sie sich sogar die gefährlichsten Dinge traut! Zusammen sind wir stark, Frauchen! Yeah!
Ungefähr in der Mitte unseres Ründchens hatte ich dann das Gefühl, Frauchen wäre jetzt soweit, dass ich ihr zutrauen könnte, mal ein Stück allein zu reiten und habe mich seitlich in die Wiese geschlagen. Dabei habe ich dann so getan, als würde ich sie nicht ganz genau beobachten, sondern im Gras rumschnüffeln.Gleich fing sie aber an zu rufen, ich denke, sie brauchte mich doch wieder an ihrer Seite, also bin ich ganz schnell hin. Riesig erleichtert schob sie mir ein Leckerchen zwischen die Zähne! Klar Frauchen! Ich bin da, wenn Du mich brauchst, ich pass' auf Dich auf!! Hmm, musste ich also noch kleinschrittiger vorgehen - manchmal hängt davon ganz entscheidend der Lernerfolg ab! Den Satz hat irgendwann mal im Fernsehen so einer gesagt, ich glaube, der trainiert Zweibeiner, ist aber selber einer, der Zweibeinerprofi Martin Rütter glaub' ich... Deswegen hat der auch eine eigene Sendung bekommen, weil das ist ja schon 'ne tolle Leistung für'n Zweibeiner, Artgenossen trainieren!
Zurück zu meiner Tour mit Frauchen: Erstmal war also wieder Pedaldings-Begleithund angesagt, dann ließ ich mich etwas zurückfallen - sie packte es! Schon tauchte ich wieder neben ihr auf - ein Strahlen auf ihrem Gesicht. Nach einer Weile wieder in die Wiese und wieder raus - sie packte es! Als ich neben ihr auftauchte, steckte sie mir beim Reiten ein Leckerchen zu. Wow! Frauchen! Du wirst immer souveräner! Ok, dann geh' ich jetzt mal'n bisschen weiter auf die Wiese... - Klappt!!! Mal ein bisschen schnüffeln... - Klappt!!! Ein paar Galoppsprünge... Klappt!!! - Oh Wahnsinn, sie lernt wirklich schnell, mein Frauchen, wenn man sie nicht überfordert! Und plötzlich, als sie mich so dahergalloppieren sah, kriegte sie wohl auch Lust, so schnell zu sein und hat das Pedaldings richtig angestachelt, schneller zu werden. - Oder ob es mit ihr durchgegangen ist? Bin lieber doch nochmal gucken gerannt. Gleich Leckerchen kassiert. Ah, nein, sie hatte wirklich Spaß, sie hat's geschafft!!! Mit meiner Hilfe hat sie gelernt, das Pedaldings sicher zu beherrschen! Wenn man dann so tolle Erfolge sieht, macht es natürlich auch irren Spaß, sowas zu üben! Ich bin so stolz auf mein Frauchen!!!

Danke, meine kleine, große Noly! Ich bin auch irre stolz auf Dich! Du bist die beste Lehrmeisterin, die es gibt!





Eure Noly von der Tierhilfe Chalkidiki/Griechenland e.V.
www.tierhilfe-griechenland.de

http://217.20.127.128/baseportal/Hunde/Tierhilfe_Griechenland/detailansicht&Id=372316

Donnerstag, 12. April 2012

Das Leben ist ein Spaziergang

 Zuhause gesucht+++Zuhause gesucht+++Zuhause gesucht







Hallo liebe Leser und Betrachter,

heute nochmal ein paar Eindrücke von unserem schönen Spaziergang gestern. Frauchen hat's nämlich momentan heftig an den Knochen, da ist so ein toller Gang ein echter Leckerbissen und im Augenblick leider viel zu selten.

Begegnung der dritten Art bei uns auf der Wiese ...was kann DAS sein?


???Gefährlich???


Mal schauen


SO, hab' ich Dich!



 Endlich Frühling!



Bei Gegenwind hab' ich Podenco-Ohren ;-) , das hört Frauchen ganz oft: "Ist da Podenco mit drin?"
(- In Griechenland??? Eher vll. Kritikos Lagonikos )



Kurze Trinkpause ...


...dann bin ich gewappnet für den Aufstieg


Hä? Wie, ich hab' da was falsch verstanden?



kurze Badepause



Selbstfindungsphase - Ich bin eine Brücke...



 Jagdhund



Ballhund

 


Schlenzhund

 




Ein letzter Blick: Tschöö und Gute Nacht!


Eure Noly von der Tierhilfe Chalkidiki/Griechenland e.V.
www.tierhilfe-griechenland.de

http://217.20.127.128/baseportal/Hunde/Tierhilfe_Griechenland/detailansicht&Id=335087